Was passiert nach den 14 Tagen?
Nichts, was Geld kostet. Bestellt ihr nicht, ruht Konzertis: alles bleibt lesbar, die Mitglieder sehen Termine und Noten und sagen weiter zu oder ab, der Export geht jederzeit. Bestellen könnt ihr in der App, wann ihr wollt – als Jahreslizenz, per SEPA-Lastschrift oder PayPal.
Ersetzt Konzertis unsere WhatsApp-Gruppe?
Für alles, was Probe und Auftritt betrifft: ja. Zu- und Absagen, Fragen zum Termin, Nachrichten an Einzelne oder eine Gruppe, Erinnerungen per Push und E-Mail – und alles steht da, wo man es sucht. Einen Kanal „an alle“ für Geburtstagsgrüße und Fotos vom Sommerfest gibt es mit Absicht nicht. Dafür darf die Gruppe gern bleiben.
Wir nutzen schon Konzertmeister.
Dann holt ihr Mitglieder, Termine und Rückmeldungen per Abgleich herüber und stellt Person für Person um: wer umgestellt ist, sagt in Konzertis zu, alle anderen weiter in Konzertmeister. Terminserien, Anwesenheit, Gruppen und Erinnerungen sind im Grundpaket – wenn alle umgestellt sind, braucht ihr Konzertmeister nicht mehr.
Dürfen wir unsere Noten überhaupt digital verteilen?
Das hängt an der Ausgabe, nicht an Konzertis. Noten sind in Deutschland strenger geschützt als Bücher: gekaufte Sätze zu kopieren oder zu scannen ist grundsätzlich nur mit Erlaubnis des Verlags erlaubt (§ 53 Abs. 4 UrhG). Konzertis nimmt euch diese Entscheidung nicht ab, es fragt sie ab: Vor dem Hochladen bestätigt der Verein, dass er diese Noten den eigenen Mitgliedern bereitstellen darf – mit Datum festgehalten. Wo ihr eine Ausgabe digital gekauft habt, legt ihr die PDF ab, statt zu scannen. Und was im Verein liegt, bleibt dort: Konzertis tauscht keine Noten zwischen Vereinen aus, in keiner Form.
Müssen wir erst alle Noten hochladen?
Nein. Ein Stück darf im Archiv stehen, ohne dass eine Datei dranhängt – Archivnummer, Besetzung, Spieldauer sind schon nützlich. Hinterlegt wird, was gebraucht wird, meist das Programm des nächsten Konzerts. Vorhandene Excel-Listen lassen sich übernehmen.
Und Mitglieder ohne Smartphone?
Konzertis läuft im Browser, auch am Computer. Erinnerungen kommen auch per E-Mail, wer Termine pflegt, kann für andere zu- oder absagen, und die Mappe lässt sich drucken.
Und Aushilfen?
Ohne Aufpreis und ohne Kontingent: direkt am Termin nach Instrument anfragen – wer zuerst zusagt, spielt, die übrigen Anfragen schließen sich von selbst. Kennt ihr niemanden, gebt ihr im Musikermarkt eine Anzeige „Aushilfe gesucht“ auf: passende Musiker im Umkreis bekommen Bescheid. Die Noten bekommt die Aushilfe per Link – ohne Konto, befristet und jederzeit widerrufbar.
Vereinstarif oder Ensembletarif?
Das Merkmal ist die Gage, nicht die Rechtsform. Spielen eure Musikerinnen und Musiker ohne Bezahlung, gilt der Vereinstarif – auch für Posaunenchöre, Schulen und Musikschulen. Wer seine Musiker für Auftritte bezahlt, nimmt den Ensembletarif. Bezahlte Aushilfen und Übungsleiterpauschalen zählen nicht.
Was sind Credits?
Ein Credit ist eine Seite, die Konzertis beim Hochladen liest, um Titel und Stimme zu erkennen. 250 gibt es zum Start, 1.000 je Lizenzjahr im Modul Noten. Wer mehr braucht, kauft ein Paket nach – Credits verfallen nicht.
Wie kündigen wir?
In der App, ohne Begründung, bis 28 Tage vor Ende des Lizenzjahres. Danach ruht Konzertis – gelöscht wird nichts. Der Noten-Export legt je Stück einen Ordner an, darin die Stimmen als PDF, benannt „Titel - Stimme“. Kein Format, das nur Konzertis lesen kann.
Brauchen wir einen Auftragsverarbeitungsvertrag?
Ja, und er ist dabei: Ihr bestätigt ihn beim Anlegen des Vereins. Nachlesen könnt ihr ihn vorher in der App unter app.konzertis.de/avv.